Lebenslauf-Beispiel
Was in deinem Lebenslauf drinstehen sollte
Mache dir als allererstes Gedanken über den Inhalt. Es ist wichtig, dass du dich darauf konzentrierst, was du willst und was du mit deinem Lebenslauf sagen möchtest. Sobald du den Text geschrieben hast, lies ihn nochmal durch und korrigiere alle Grammatikfehler. Zu guter Letzt, solltest du deinen Lebenslauf in einem besonderen Layout präsentieren. Denk’ daran, deinen Lebenslauf immer mit einem Motivationsschreiben zu versenden und vergiss’ nicht, unsere Tipps zum Schreiben eines überzeugenden Lebenslaufes zu lesen.
Wie man einen Lebenslauf verfasst
Bevor du dir Gedanken über das Layout machst - die schicke oder elegante Vorlage - solltest du dich zu allererst auf den Inhalt konzentrieren: Was möchte ich in den Lebenslauf reinschreiben? Eine leere Schachtel wird immer eine leere Schachtel bleiben, auch wenn die Verpackung noch so schön ist. Genau dasselbe Prinzip gilt auch für den Lebenslauf.
Die folgenden Punkte sind wichtige Elemente eines jeden Lebenslaufes:
• Persönliche Daten
• Schulbildung und Weiterbildung
• Sprachkenntnisse
• Arbeitserfahrung
• Individuelle Kenntnisse und Kompetenzen
• Komputerkenntnisse
Zusätzlicher Teil:
• Zusätzliche Informationen
• Zukunftspläne
Persönliche Daten
In diesem Teil fasst man die allgemeinen Angaben zur deiner Person zusammen:
Familienname Vorname
Adresse
E-Mail-Adresse
Telefonnummer
Geburtsdatum (Wichtig, um zu überprüfen, wie schnell/langsam man sein Studium beendet hat)
Nationalität
Hier sollte der Leser alle Kontaktdaten finden und einen allgemeinen Eindruck von deinem Leben bekommen: Wo du geboren wurdest, wie alt du bist usw.
Schulbildung und Weiterbildung
Eine umgekehrte chronologische Reihenfolge ist sinnvoller.
Die jüngste Information ist die wichtigste, deswegen sollte diese auch an erster Stelle kommen.
Als erstes kommen die Jahresangaben, dann der erworbene Titel, die Note (Sofern die Note gut ist) und zum Schluss der Name des Instituts/Einrichtung
2011 Master of Arts im Fachbereich Translationswissenschaft (Chin-Dt, Dt-Chin), Universität Mainz in Germersheim/DE
2009 Magister Artium im Fachbereich Moderne Sinologie/Politikwissenschaften, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg/DE
2004 Abitur, Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach/DE
Natürlich kann man auch folgendes schreiben:
Abitur Kurfürst-Salentin-Gymnasium Andernach(2004); Magister Artium für Moderne Sinologie/Politikwissenschaften, Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (2009) und M.A. Translationswissenschaft Universität Mainz in Germersheim (2011)
Arbeitserfahrung
Wenn du dich das allererste Mal um einen Job bewirbst, solltest du alle deine bis dato unternommenen Aktivitäten angeben. Wenn du aber bereits gearbeitet hast, solltest du konkret angeben wo, was und wie lange du gearbeitet hast.
Sept. 2000 - Okt. 2007: Google-Suchmaschinen-Optimierer
Jan. 2000 - Aug. 2000 xy
Sprachkenntnisse
Manchmal musst du mehr als eine Sprache beherrschen, um einen Job zu bekommen. Hier also kannst über deine Sprachkenntnisse informieren und beschreiben, wie gut du diese beherrschst.
Gefragt sind deine Kenntnisse in Verständnis, Wort und Schrift.
Du kannst hier auch deine Auslandsaufenthalte und Sprachzeugnisse aufführen.
Computerkenntnisse
Hierhin kommen deine Kenntnisse zum Gebrauch von Computern, Computer-Softwares und Programmiersprachen hin. Du solltest auch dein Kenntnis-Level im Gebrauch von Betriebssystemen wie Windows/Linux/Macintosh oder Microsoft Office (Word, Excel, Access, PowerPoint, Outlook) mitteilen. Vermerke und aktualisiere immer die neuste Software-Version, die du benutzen kannst, sowie dein Kenntnis-Level hierzu. Drücke dich in diesem Zusammenhang auch so spezifisch wie nur möglich aus, denn du sollst den Eindruck erwecken, dass du genau weisst, wovon du redest.
Perfekte Kenntnisse der Betriebssysteme Windows (Windows 7) sowie Macintosh (OsXLion)
Perfekte Kenntisse über Microsoft Office (Word, Excel, Access, PowerPoint, Outlook)
Vertraut mit Adobe Produkten wie Photoshop CS5, Dreamweaver CS5
Gute Kenntnisse in der Erstellung und Bearbeitung von PDF-Dateien
Zusätzliche Informationen
Wenn du dein Uni-Studium etwas verzögert abgeschlossen hast oder du immer noch dabei bist, deinen ersten Job zu finden, musst du hier erklären, dass du keine Zeit verschwendet hast und etwas wirklich Sinnvolles und Interessantes für dein Leben und deine Karriere gemacht hast oder gerade machst. Du kannst über deine Reiseerfahrungen berichten; über den Sport, den du treibst erzählen, oder über deine Interessen im Bereich Kunst, Film, Literatur schreiben. Des Weiteren sollten hier auch alle ehrenamtlichen Referenzen angegeben werden. All diese Informationen geben dem Leser einen ersten Eindruck von dir und ermöglichen es ihm, dich ein bisschen besser kennenzulernen, bevor er dich zu einem Interview einlädt. Dieser Paragraph sollte am besten lang und ausführlich ausfallen, wenn deine Berufserfahrung eher gering ist. Jedoch kannst du diesen Teil auch auslassen, wenn du nichts spezifisches zu sagen hast.
Zukunftspläne
Versuche dem Leser ein vollständiges Bild von dir zu geben und informiere ihn über deine beruflichen Ziele. Zeige auf, wo du jetzt stehst und in welche Richtung du gehen willst. Selbstverständlich hängt die Formulierung dieses Abschnittes davon ab, an wen der Lebenslauf gerichtet ist. Gib’ also somit nur relevante Informationen preis. Da man seine Zukunftspläne auch in das Motivationsschreiben integrieren kann, ist es nicht unbedingt notwendig, all diese Informationen in den Lebenslauf zu schreiben. Statistiken zufolge, erwarten 56 von 100 Firmen, deine Berufsziele in dem Motivationsschreiben zu finden.